Sie haben die richtige Internetadresse für das Gedenkbuch der Landeshauptstadt Düsseldorf zur Erinnerung an die jüdischen Opfer 1933 – 1945 aufgerufen.
Die Seiten sind optimiert für den Abruf mit einem Tablett oder einem Computer.
Vielen Dank für Ihr Verständnis



You have accessed the correct internet address for the memorial book of the state capital Düsseldorf in memory of the Jewish victims from 1933 to 1945.
The pages are optimized for viewing with a tablet or computer.
Thank you for your understanding.

Bitte drehen Sie Ihr Gerät ins Querformat

Gedenkbuch

Sanders, Erich

Erich Sanders kam am 29. Mai 1930 in Kaldenkirchen als Einzelkind zur Welt. Seine Eltern waren der Viehhändler Isaak Isidor Sanders und dessen Frau Sophie Sanders, geborene Baum.

Er besuchte in Süchteln die Schule. 1937 war er dort das einzige schulpflichtige Kind jüdischen Glaubens. Am 28. Oktober 1939 zogen sie nach Düsseldorf in das sogenannte „Judenhaus“ Geibelstraße 39 im Stadtteil Grafenberg. 

Als er am 27. Oktober 1941 von Düsseldorf zusammen mit seinen Eltern in das Ghetto von Litzmannstadt/Łódź deportiert wurde, war er elf Jahre alt. 

Nachdem sein Vater am 8. Juli 1942 verstorben war und seine Mutter am 7. September 1942 ebenfalls starb, blieb der Zwölfjährige im Ghetto auf sich allein gestellt. Erich Sanders wurde im September 1942 während der sogenannten „Sperre“ aus dem Ghetto von Łódź „ausgesiedelt“ und im Vernichtungslager Chełmno ermordet. 

Autorin: Hildegard Jakobs, Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf