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Gedenkbuch

Hirsch, Ernst Günther

Ernst Günther Hirsch war der zweite Sohn des Ehepaars Adolf und Ulrike Hirsch, geborene Michels. Er kam am 12. November 1920 in Hinterzarten zur Welt. Er hatte noch einen älteren Bruder, Otto Herbert Hirsch, der am 24. Februar 1915 in Düsseldorf geboren worden war. Die Familie Hirsch wohnte in Düsseldorf in der Benderstraße 79 im Stadtteil Gerresheim.

Ernst Günther Hirsch hatte den Beruf des Maurers gelernt. Er wurde am 27. Oktober 1941 mit seinen Eltern und seinem Bruder von Düsseldorf in das Ghetto von Litzmannstadt/Łódź deportiert.

Dort wurden sie in das Zimmer 7 der Kollektivunterkunft Fischstraße 15 eingewiesen. Im Ghetto wurde Ernst Hirsch von der Leitung des „Düsseldorfer Kollektivs“ für den Arbeitseinsatz als Mauer vorgeschlagen. Er erhielt eine Brotkarte mit der Nummer 168370. Die Familie Hirsch überlebte die Deportationen im Mai 1942. Am 19. Mai 1942 konnten sie nach der Auflösung der Kollektivunterkünfte in die Wohnung 7 in der Sperlinggasse 13 umziehen.

Ernst Günther Hirsch verstarb am 16. September 1942 im Ghetto von Litzmannstadt/Łódź. Als offizielle Todesursache wurde „Tod durch Unterernährung“ angegeben.

Autorin: Hildegard Jakobs, Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf