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Gedenkbuch

Adler, Max

Max Adler kam am 10. Oktober 1871 als Sohn von Isaac Adler und seiner Frau Sophia Adler, geborene Herz, in Bonn zur Welt. Seine Eltern hatten am 28. April 1870 geheiratet. Drei Jahre nach Max kam seine jüngere Schwester Rosalie (geboren 1874) zur Welt.

Der unverheiratete Max Adler arbeitete als kaufmännischer Angestellter. Er zog nach Düsseldorf, wo er mindestens von 1930 bis zu seiner Deportation 1942 in der ersten Etage auf der Lindenstraße 48 wohnte. Im Düsseldorfer Adressbuch ist auch zeitweise in der Rubrik Beruf „Kaufmann“ verzeichnet.

Am 21. Juli 1942 wurde der fast 71-jährige Max Adler von Düsseldorf aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Zu dieser Zeit hatte er bereits zwölf Jahre in Düsseldorf gelebt.

Max Adler verstarb am 28. Juni 1943 im Gebäude L504, Abteilung XII, Zimmer 47 im Ghetto Theresienstadt. Als Todesursache wurde eine „Toxische Vergiftung“ in der Todesfallanzeige vermerkt, die vermutlich Folge seiner Vorerkrankungen war. Zuvor soll er an einer Arterienverkalkung und an Fußbrand gelitten haben. Zur selben Zeit wie Max Adler befand sich auch sein Cousin Richard Pollak im Ghetto Theresienstadt. Über ihn liegen jedoch keine weiteren Informationen oder Dokumente vor.

Autorin: Frederike Krenz, Förderkreis der Mahn- und Gedenkstätte