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Gedenkbuch

Alexander, Isidor

Isidor Alexander kam am 7. März 1864 als Kind von Leopold Alexander und seiner Frau Sibylla Alexander, geborene Gutentag, in Düsseldorf zur Welt. Seine Eltern hatten am 30. August 1839 geheiratet. Mit Roesgen (geboren 1841), Johanna (geboren 1843), Henrietta (geboren 1845) Franziska (geboren 1847), Charlotta (geboren 1849), Regina (geboren 1852), Emilie (geboren 1854), Siegmund (geboren 1856) und Helena (geboren 1859) hatte Isidor neun ältere Geschwister. 

Isidor Alexander arbeitete als Musiklehrer. Er war verheiratet, die Ehe wurde jedoch geschieden. 1893 wohnte er in Düsseldorf in der Bandelstraße 6. Im Düsseldorfer Adressbuch des Jahres 1907 ist er in der Bilker Allee 171 verzeichnet. Fünf Jahre später wohnte Isidor Alexander in der Corneliusstraße 66.

An seinem 70. Geburtstag 1934 lebte Isidor Alexander bereits in einem Pflegehaus. Dies wurde in der 13. Ausgabe der Gemeindezeitung für den Synagogenbezirk Düsseldorf vermeldet. Isidor Alexander zog im Februar 1941 von Lintorf nach Düsseldorf. Hier scheint der fast 77-Jährige zunächst für fünf Tage in der „Heil- und Pflegeanstalt Grafenberg“ untergebracht gewesen zu sein, bevor er am 17. Februar 1942 in das jüdische Altenheim auf der Grafenberger Allee 78 zog.

Am 21. Juli 1942 wurde Isidor Alexander von Düsseldorf aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Hier verstarb er nur wenige Monate später am 30. Dezember 1942 im Alter von 78 Jahren im Gebäude L 415, Zimmer 15. In der Todesfallanzeige wurde „Altersschwäche“ als Todesursache vermerkt.

Autorin: Frederike Krenz, Förderkreis der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf