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Gedenkbuch

Emanuel, Wilhelm

Wilhelm Emanuel wurde am 1. Dezember 1878 in Oberstein geboren. Er wohnte bevor er nach Düsseldorf zog in Pirmasens. Als er in Düsseldorf lebte, arbeitete er als Schuster. 1933 unterhielt er eine Schusterwerkstatt in der Karolingerstraße 35. Dies können wir einem Inserat aus dem Jüdischen Gemeindeblatt, Jahrgang 1932/33, Nr. 19, entnehmen. Verheiratet war er nicht. Bevor er um 1939 zur Untermiete in die Beuthstraße 4 zog, scheint er auf der Hohestraße 8 gewohnt zu haben. Eine Karoline Emanuel, die um 1939 in New York City, lebte, sicherte ihm ein Affidavit zu. Doch zu seiner Ausreise kam es leider nicht.

Am 10. November 1941 wurde Wilhelm Emanuel vom Güterbahnhof Düsseldorf-Derendorf in das Ghetto von Minsk deportiert. Er überlebte nicht.

Autorin: Hildegard Jakobs, Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf