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Gedenkbuch

Anschel, David

David Anschel kam am 17. November 1872 als Kind von Hermann Anschel und seiner Frau Rosalie Anschel, geborene Rose, in Ratingen zur Welt. Mit Caroline (geboren 1874) hatte er eine jüngere Schwester. 1892 war sein Vater bereits verstorben und David Anschel wohnte mit seiner Mutter in Düsseldorf in der Bastionstraße 12. Im Jahr 1900 war er bereits mit seiner Mutter in die Kasernenstraße 14 umgezogen. Als Beruf wird im Düsseldorfer Adressbuch zu dieser Zeit „Agent“ angegeben. Bei späteren Einträgen variiert die Berufsbezeichnung zwischen „Vertreter“, „Lebensmittelvertreter“ und „Kaufmann“.

David Anschel heiratete die aus Köln stammende Klara Philippi (geboren 1886). Von 1929 bis 1941 wohnte David Anschel mit seiner Frau in Düsseldorf auf der Kirchfeldstraße 128. Am 5. September 1941 zogen David Anschel und seine Frau in ein Zimmer zur Untermiete ins sogenannte Judenhaus in der Geibelstraße 39.

Am 21. Juli 1942 wurden David und Klara Anschel von Düsseldorf aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Auf der Deportationsliste wurde David Anschel nur noch als „Arbeiter“ verzeichnet. Aus dem Ghetto Theresienstadt wurden beide am 21. September 1942 in das Vernichtungslager Treblinka deportiert und dort nach der Ankunft ermordet.

Autorin: Frederike Krenz, Förderkreis der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf